Am 5. Mai besuchten wir und ein Teil eines katholischen Gemeindekreises die Synagoge in Duisburg. Nachdem wir die Synagoge von Außen besichtigt hatten und uns die Architektur erklärt wurde traten wir ein.
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Synagoge Innenhafen
Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Standortes der alten großen Synagoge, die 1938 im Zuge der Reichspogromnacht niedergebrannt wurde.

Der Bau wurde zu je einem Drittel vom Land Nordrhein-Westfalen, den Städten Duisburg, Mülheim und Oberhausen sowie der jüdischen Gemeinde finanziert.
Die Synagoge besteht nicht nur aus einem Gebetsraum, sondern sie beherbergt auch eine Bibliothek, einen großen Saal mit Bühne, ein Kinder- und Jugendzentrum, Klassenräume und Wohnungen.
Sie ist das Gemeindezemtrum für die knapp 3.000 Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr-Oberhausen und zählt zusammen mit den Synagogen in Wuppertal und Essen zu den größten Synagogen im Ruhrgebiet.
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Da es in der jüdischen Tradition üblich ist das die Frauen im Gebetsraum oben auf einer Empore sitzen ist das im Bild links der Zugang der Frauen in den Gebetsraum. Am Eingang des Gebetsraumes stand ein aus Jerusalemstein gefertigter Spendenstock in dem man wie es üblich ist bei Freud oder Schmerz spendete.
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Hinter dem Tuch befand sich der Schrank mit der Tora ( eine andere Schreibweise für die heilige Schrift des Judentums )
Die „Tora“ kann aber auch die Torarolle meinen. Dies ist eine Rolle aus Pergament, auf der die fünf Bücher Mose in hebräischen Buchstaben (ohne Vokale) von Hand aufgeschrieben sind. Aus einer Torarolle wird in jüdischen Gottesdiensten “gelesen”, wobei dieses Lesen eher ein Singen nach einer bestimmten Notation ist.
Eine für den öffentlichen Gottesdienstgebrauch vorgesehene Torarolle wird grundsätzlich per Hand von einem Sofer, einem speziell dafür ausgebildeten Schreiber, geschrieben. Bei guter Aufbewahrung kann eine Torarolle mehrere hundert Jahre rituell brauchbar bleiben. Die älteste existierende Torarolle stammt von etwa 900 n. Chr. Jene Torarollen, die mechanisch, durch Abnutzung oder hohes Alter (Materialermüdung) beschädigt und somit unbrauchbar geworden sind, werden aus Respekt nicht weggeworfen, sondern in einer Genisa aufbewahrt oder auf einem jüdischen Friedhof begraben. Zum Toraschmuck gehören Mappa (Tuch), Me’il (Mantel), Tass (Schild), Jad (Stab) und Kether (Krone) oder je nach Anlass ein spezieller Aufsatz, Rimonim (Granatäpfel) genannt.
In einer Ecke des Gebetsraumes wurde an die Opfer des Nationalsozialismusses gedacht in Form einer Mahntafel.
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Die Synagoge wird rund um die Uhr von der Polizei bewacht!
Auch diese Themen werden im EWK behandelt
Rüdiger Schymura












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