
Konfirmatiion – ein Tag, der im Leben junger Christen eigentlich von Bedeutung sein sollte. Nur wie spottet noch mal der Witz mit den drei Pastoren?
Die drei unterhalten sich. Der erste sagt völlig resigniert: “Ich weiß wirklich nicht mehr, was ich tun soll. Die Mistviecher von Fledermäusen machen mir einen Dreck auf dem Kirchdach. Das könnte ihr euch gar nicht vorstellen. Und wegkriegen tue ich die einfach nicht. Da hilft keine Schreckschussanlage und das Vernageln der Löcher auch nicht. Irgendwie kommen die doch wieder rein. “Ach, sagt da der zweite, ich kenn das Problem. Mittlerweile rege ich mich nicht mehr auf. Ich habe es aufgegeben. Wieso sagt da freudestrahlend der dritte Pastor: “Ich habe die Fledermäuse einfach getauft und konfirmiert – und weg waren sie! Ich habe sie seither nicht mehr gesehen.”
Jetzt bin ich schon eine ganze Zeit Pastor. Da kommen auch schon ein paar Jahre auf meinem Buckel zusammen. Ist es so? Konfirmiere ich junge Menschen einfach nur aus die Kirche hinaus? Haben junge Menschen nun überhaupt keinen Draht zur Religion oder zu Gott?
Ich mag eine Antwort so nicht geben. Ich hoffe und bete, dass in den Jahren von Kindergarten, Kindergottesdienst und Jugendarbeit bzw Freizeitmaßnahmen oder auch Kirchlichem Unterricht irgendwo was hängengeblieben ist, dass später dann wie ein schönes Samenkorn aufgehen möchte. Das wünsche ich jedenfalls meinen Konfis sehr.
Konfirmation heißt ja ”Festmachen an Gott”. Das ist nicht ein einmaliger Akt an einem Tag – zum Glück. Das ist ein lebenslanger Versuch, der Kraft und Mut und Glauben erfordert. Davon, liebe Konfis, liebe Eltern, wünsche ich Euch jeden Tag zuhauf.
Euer Pastor Klein
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