Unsere Simone lässt sich aber auch was einfallen. Toll! Am kommenden Sonntag, den 07.11.2010 ist wieder was angesagt. Neugierig?
Also am Sonntag wird Simone Döring mit einer Violinistin musizieren und den Gottesdienst festlich rahmen. Ich kann nur herzlich zum Gottesdienst einladen und freue mich auf die Musik und Ihren Besuch. Zum musikalilschen Teil schreibt Simone Döring folgendes:
Musik für Violine und Orgel von Georg Philipp Telemann (1681-1767)
Am Sonntag, den 07. November 2010 hören Sie im evangelischen Gottesdienst Werke für Violine und Orgel. Der Gottesdienst beginnt um 10.30 Uhr in der katholischen Kirche St. Nikolaus in Orsoy. Elida Markett aus Bocholt (Violine) und Simone Döring (Orgel) werden gemeinsam Werke von Georg Philipp Telemann musizieren.
Der Gottesdienst beginnt mit einem Allegro assai aus der Sonate Nr. 7. Später im Gottesdienst folgt eine Arie in G-Dur. Am Ausgang hören Sie die Sätze Dolce und Allegro aus der II. Sonatine in B-Dur.
„Georg Philipp Telemann … war ein deutscher Komponist des Barocks. Er prägte durch neue Impulse, sowohl in der Komposition als auch in der Musik-anschauung, maßgeblich die Musikwelt der ersten Hälfte des 18. Jahr-hunderts.
Telemann erlernte die Musik weitgehend im Selbststudium. Erste größere Kompositionserfolge hatte er während seines Jurastudiums in Leipzig, wo er ein Amateurorchester gründete, Opernaufführungen leitete und zum Musikdirektor der damaligen Universitätskirche aufstieg. Nach kurzzeitigen Anstellungen an den Höfen von Sorau und Eisenach wurde Telemann 1712 in Frankfurt am Main zum städtischen Musikdirektor und zum Kapellmeister zweier Kirchen ernannt, daneben begann er mit der Veröffentlichung von Werken im Selbstverlag. Ab 1721 besetzte er als Cantor Johannei und Director Musices der Stadt Hamburg eines der angesehensten musikalischen Ämter Deutschlands, wenig später übernahm er die Leitung der Oper. Auch hier stand er weiterhin mit auswärtigen Höfen in Verbindung und veranstaltete für die städtische Oberschicht regelmäßige öffentliche Konzerte. Mit einem achtmonatigen Aufenthalt in Paris 1737/38 erlangte Telemann endgültig internationalen Ruhm. …
Mit mehr als 3600 verzeichneten Werken ist Telemann einer der produktivsten Komponisten der Musikgeschickte. Dieser große Umfang ist teils auf seine flüssige Arbeitsweise, teils auf eine mit 75 Jahren sehr lange Schaffensphase zurückzuführen. …
Telemann bewies Flexibilität, indem er sowohl nach wechselnden Moden seiner Zeit als auch nach der Musik verschiedener Nationen komponierte. … Im Zentrum von Telemanns Schaffensprinzip steht ein gesanglich fundiertes Melodieideal. …
Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen spielte Telemann kein Musikinstrument virtuos, war aber mit einer Vielzahl vertraut und beherrschte alle gebräuchlichen. Der so erlangte Einblick in die unterschiedlichen Wirkungen verschiedener Klangfarben erklärt seine Behandlung der Instrumentation als unerlässliches Kompositionselement.“
Der o. g. Text entstammt in Auszügen der Darstellung aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Philipp_Telemann
Unter diesem Link befindet sich u. a. eine ausführliche Darstellung über Leben, Wirken und Schaffen sowie die Rezeptionsgeschichte zu Georg Philip Telemann.
Ihre Simone Döring



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