Gott sagt: Ich segne Dich
Gott sagt: Ich segne Dich

Sie haben Nachwuchs erhalten!

Dazu beglückwünscht Sie die Evangelische Kirchengemeinde sehr herzlich! Alles Gute und Gottes Segen zu Ihrem Kind!
Nun steht die Frage der Taufe an.  Schön! Auch darüber freuen wir uns als Kirchengemeinde, dass Sie Ihr Kind zur Taufe bringen wollen. Gott hat Ihnen dieses Kind geschenkt. Und nun soll es in seinem Leben unter Gottes ganz besonderem Schutz und Segen stehen.

Was müssen Sie bedenken?
Rufen Sie mich an und machen Sie
ein Taufgespräch mit mir aus.
Die Telefonnummer lautet: 02844 / 27 64 oder mailen Sie mir: Uwe Klein

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Fragen und Antworten zur Taufe

 

Mit der Taufe wird ein Mensch in die christliche Gemeinschaft auf der ganzen Welt aufgenommen. Die Taufe ist ein Sakrament. Sakramente sind von Gott eingesetzte, sichtbare Handlungen. Zu einem Sakrament gehören Wort und Zeichen. Das wichtigste Zeichen der Tauffeier ist das Wasser. Die Taufe ist eine grundlegende Gnadenzusage Gottes und damit unwiederholbar. Dies gilt auch im Fall eines Austrittes aus der Kirche: Wer sich von der Gemeinde getrennt hat und zu einem späteren Zeitpunkt wieder eintritt, wird nicht noch einmal getauft. Die Taufe ist das “ökumenische Sakrament”. Sie wird von allen großen christlichen Kirchen weltweit anerkannt.


Wo findet die Taufe statt?

Die Taufe wird in der Regel im Gemeindegottesdienst gefeiert. Um eine Taufe anzumelden, wenden Sie sich an Ihren Pfarrer. Durch die Taufe im Gemeindegottesdienst wird deutlich, dass der Täufling von nun an in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen ist. Wird die Taufe in einer anderen Kirchengemeinde durchgeführt, benötigen Sie zuvor eine formelle Erlaubnis (“Dimissoriale”), die vom Pfarramt Ihrer Gemeinde ausgestellt wird.

 

Wer kann Taufpate/ Taufpatin werden?

Alle getauften und konfirmierten evangelischen Kirchenmitglieder und diejenigen, die einer anderen christlichen Kirche angehören, können das Patenamt übernehmen. Welche anderen christlichen Kirchen die evangelische Kirche anerkennt, sind in der “Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen” aufgeführt. Wer keiner christlichen Kirche angehört oder aus der Kirche ausgetreten ist, kann das Patenamt nicht übernehmen.

 

Das Patenamt ist ein kirchliches Amt

Kommt der Pate/ die Patin nicht aus der Orsoyer Gemeinde, muss er/ sie eine Patenbescheinigung vorlegen. Das ist der Nachweis darüber, dass der Pate /die Patin Mitglied seiner/ ihrer Kirche ist und berechtigt ist, das Patenamt zu übernehmen. Die Patenbescheinigung wird vom Pfarramt Ihrer Gemeinde ausgestellt. Bei der Taufe Ihres Patenkindes erhalten Sie von der Kirche einen Patenbrief.

 

Können Patinnen und Paten nachbenannt werden?

Ja. In der Evangelischen Kirche im Rheinland können seit Januar 2002 zusätzliche Patinnen und Paten auch nach der Taufe noch benannt werden. Das hat die Landessynode 2002 beschlossen. Voraussetzung ist allerdings ein „„wichtiger Grund”. Ein solcher Grund liegt vor, wenn eine Patin oder ein Pate verstirbt oder wenn eine Patin oder ein Pate auf Grund eines gestörten Patenschaftsverhältnisses – zum Beispiel wegen eines tiefgreifenden Zerwürfnisses – seine Aufgaben nicht mehr wahrnehmen kann.

Im Gespräch mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer muss geklärt, ob der „wichtige Grund“ vorliegt. Das Patenversprechen der Patinnen und Paten wird dann im Gottesdienst abgelegt. Auch der Täufling selbst kann, wenn er religionsmündig ist, einen Paten-Vorschlag machen

 

Was macht der Pate/ die Patin?

Wer Pate/ Patin wird, übernimmt Verantwortung. Die Eltern stellen den Paten/ die Patin in ein besonderes Verhältnis zu ihrem Kind. Sie sollen Anteil nehmen am Geschick des Kindes und es auf seinem Lebensweg begleiten. Bei dieser Begleitung soll auch der christliche Glaube zur Sprache kommen. Die Paten versprechen bei der Taufe, dafür Sorge zu tragen, dass ihr Patenkind den christlichen Glauben kennen lernt. Darum ist das Patenamt ein kirchliches Amt.

 

Müssen Eltern in der Kirche sein, um ihr Kind taufen lassen zu können?

Taufe und Glaube gehören zusammen. Kleine Kinder können ihren Glauben noch nicht selber formulieren. Eine gute Voraussetzung für das Hineinwachsen in den Glauben ist eine christliche Erziehung. Die christliche Erziehung haben neben den Paten und der Kirche vor allem die Eltern zu verantworten. Das ist der Grund, warum mindestens ein Elternteil Mitglied der evangelischen Kirche sein muss. Im Lebensordnungsgesetz (LOG) der Evangelischen Kirche im Rheinland heißt es dazu: “Die Taufe eines Kindes muss versagt werden, solange weder Vater noch Mutter der evangelischen Kirche angehören. Die Taufe kann mit Zustimmung des Presbyteriums ausnahmsweise vollzogen werden, wenn anstelle der Eltern eine evangelische Christin oder ein evangelischer Christ für die evangelische Erziehung sorgt.”

 

 

 
 
 
 
Was ist wichtig?
Ihr Kind soll einen Taufspruch bekommen. Dazu schauen Sie am besten in Ihrer Bibel nach oder bei: www.taufspruch.de; eine wirklich gute Seite der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland)
Sie können gerne eine Taufkerze für Ihr Kind kaufen oder selber kreieren. Das ist eine schöne Sitte, die wir uns bei unseren katholischen Schwestern und Brüdern abgeschaut haben. Damit die Gemeinde weiß, wer denn getauft worden ist, freuen wir uns über ein schönes Bild mit Namen und Geburts-, sowie Taufdatum. Und wenn der Taufspruch da auch noch irgendwo draufsteht, dann ist es perfekt!
In der Evangelischen Kirche werden überwiegend Kinder getauft. Sie sind aber schon erwachsen und möchten sich taufen lassen. Kein Problem. Rufen Sie mich an!
Sie wollen schon mal das Formular ausfüllen? Super. Dann hat der Pastor beim Taufgespräch weniger Arbeit. :-) Hier ist es: Taufformular
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Geschichtliches  (Kleiner Katechismus)
Das Sakrament der heiligen Taufe

ZUM ERSTEN
Was ist die Taufe?
Die Taufe ist nicht allein schlicht Wasser, sondern sie ist das Wasser in Gottes Gebot gefaßt und mit Gottes Wort verbunden.

Welches ist denn dies Wort Gottes?
Unser Herr Christus spricht bei Matthäus im letzten Kapitel: “Gehet hin in alle Welt und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.”

ZUM ZWEITEN
Was gibt oder nützt die Taufe?
Sie wirkt Vergebung der Sünden, erlöst vom Tode und Teufel und gibt die ewige Seligkeit allen, die es glauben, wie die Worte und Verheißung Gottes lauten.

Welches sind denn solche Worte und Verheißung Gottes?
Unser Herr Christus spricht bei Markus im letzten Kapitel: “Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.”

ZUM DRlTTEN
Wie kann Wasser solch große Dinge tun?
Wasser tut’ s freilich nicht, sondern das Wort Gottes, das mit und bei dem Wasser ist, und der Glaube, der solchem Worte Gottes im Wasser traut. Denn ohne Gottes Wort ist das Wasser schlicht Wasser und keine Taufe; aber mit dem Worte Gottes ist’s eine Taufe, das ist ein gnadenreiches Wasser des Lebens und ein Bad der neuen Geburt im Heiligen Geist; wie Paulus sagt zu Titus im dritten Kapitel: “Gott macht uns selig durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im Heiligen Geist, den er über uns reichlich ausgegossen hat durch Jesus Christus, unsern Heiland, damit wir, durch dessen Gnade gerecht geworden, Erben des ewigen Lebens würden nach unsrer Hoffnung”. Das ist gewißlich wahr.

ZUM VIERTEN
Was bedeutet denn solch Wassertaufen?
Es bedeutet, daß der alte Adam in uns durch tägliche Reue und Buße soll ersäuft werden und sterben mit allen Sünden und bösen Lüsten; und wiederum täglich herauskommen und auferstehen ein neuer Mensch, der in Gerechtigkeit und Reinheit vor Gott ewiglich lebe.

Wo steht das geschrieben?
Der Apostel Paulus spricht zu den Römern im sechsten Kapitel: “Wir sind mit Christus begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.”

 

Heidelberger Katechismus

 

VON DEN HEILIGEN SAKRAMENTEN

Frage 65: Dieweil denn allein der Glaube uns Christi und aller seiner Wohltaten teilhaftig macht, woher kommt solcher Glaube?
Der Heilige Geist wirkt denselben in unsern Herzen durch die Predigt des heiligen Evangeliums und bestätigt ihn durch den Gebrauch der heiligen Sakramente.
Nein; denn allein das Blut Jesu Christi und der Heilige Geist reinigt uns von allen Sünden.
Frage 66: Was sind die Sakramente?
Frage 67: Sind denn beide, das Wort und die Sakramente, dahin gerichtet, daß sie unsern Glauben auf das Opfer Jesu Christi am Kreuz, als auf den einigen Grund unserer
Seligkeit, weisen?
Frage 68: Wieviel Sakramente hat Christus im Neuen Testament eingesetzt?
Zwei, die heilige Taufe und das heilige Abendmahl.
VON DER HEILIGEN TAUFE

Frage 69: Wie wirst du in der heiligen Taufe erinnert und versichert, daß das einige Opfer Christ am Kreuz dir zugut kommt?
Also, daß Christus dies äußerliche Wasserbad eingesetzt und dabei verheißen hat, daß ich so gewiß mit seinem Blut und Geist von der Unreinigkeit meiner Seele, das ist von allen meinen Sünden, gewaschen sei, so gewiß ich äußerlich mit dem Wasser, welches die Unsauberkeit des Leibes pflegt hinwegzunehmen, gewaschen bin.
Frage 70: Was heißt: mit dem Blut und Geist Christi gewaschen sein?
Es heißt: Vergebung der Sünden von Gott aus Gnaden haben um des Blutes Christi willen, welches er in seinem Opfer am Kreuz für uns vergossen hat; darnach auch durch den Heiligen Geist erneuert und zu einem Glied Christi geheiligt sein, daß wir je länger je mehr den Sünden absterben und in einem gottseligen unsträflichen Leben wandeln.
Frage71: Wo hat Christus verheißen, daß wir so gewiß mit seinem Blut und Geist, als mit dem Taufwasser gewaschen sind?
In der Einsetzung der Taufe, welche also lautet:
Gehet hin und lehret alle Völker, und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Wer da glaubet und getauft wird, der wird selig werden, wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.
Diese Verheißung wird auch wiederholt, da die Schrift die Taufe das Bad der Wiedergeburt und die Abwaschung der Sünden nennt.
Frage 72:  Ist denn das äußerliche Wasserbad die Abwaschung der Sünden selbst?
Nein; denn allein das Blut Jesu Christi und der Heilige Geist reinigt uns von allen Sünden.
Frage 73: Warum nennt denn der Heilige Geist die Taufe das Bad der Wiedergeburt und die Abwaschung der Sünden?
Gott redet also nicht ohne große Ursache: nämlich, nicht allein, daß er uns damit will lehren, daß, gleichwie die Unsauberkeit des Leibes durch Wasser, also unsere Sünden durchs Blut und Geist Christi hinweggenommen werden: sondern vielmehr, daß er uns durch dies göttliche Pfand und Wahrzeichen will versichern, daß wir so wahrhahig von unsern Sünden geistlich gewaschen sind, als wir mit dem leiblichen Wasser gewaschen werden.
Frage 74: Soll man auch die jungen Kinder taufen?
Ja; denn dieweil sie sowohl als die Alten in den Bund Gottes und seine Gemeinde gehören und ihnen in dem Blut Christi die Erlösung von Sünden und der Heilige Geist, welcher den Glauben wirket, nicht weniger denn den Alten zugesagt wird: so sollen sie auch durch die Taufe, als des Bundes Zeichen, der christlichen Kirche eingeleibt und von der Ungläubigen Kinder unterschieden werden, wie im Alten Testament durch die Beschneidung geschehen ist, an welcher Statt im Neuen Testament die Taufe ist eingesetzt.
Ja freilich; denn der Heilige Geist lehrt im Evangelium und bestätigt durch die heiligen Sakramente, daß unsere ganze Seligkeit stehe in dem einigen Opfer Christi, für uns am Kreuz geschehen.Es sind sichtbare heilige Wahrzeichen und Siegel, von Gott dazu eingesetzt, daß er uns durch den Gebrauch derselben die Verheißung des Evangeliums desto besser zu verstehen gebe und versiegle: nämlich, daß er uns wegen des einigen Opfers Christi, am Kreuz vollbracht, Vergebung der Sünden und ewiges Leben aus Gnaden schenke.